Regelkreis
VESTER (1999, S. 42 ff., Abb. 4) beschreibt in seinem Buch "Die Kunst vernetzt zu denken" den klassischen Regelkreis folgendermaßen:
"Im Grunde handelt es sich dabei um einen sehr einfachen Mechanismus: Mit dem Prinzip des Regelkreises ist ein System in der Lage, Störgrößen, die von außen auf einen empfindlichen Systemteil, also auf die
‚Regelgröße' treffen, aufzufangen und diese Störung selbsttätig- nicht durch Eingriff - auszugleichen oder sogar zu integrieren. Bei der Selbstregulation werden die Sollwerte natürlicher Systeme, etwa das Gleichgewicht zwischen Raubtier und Beute, der Wasserstand in einem Flusssystem oder die Konzentration eines Hormons im Blut, durch eine selbstregulierende, so genannte ‚negative Rückkopplung' über Messfühler, Regler und Stellglieder automatisch in einem systemverträglichen Bereich gehalten. Das System wird damit fehlerfreundlich, robust gegenüber Störungen und immun gegen Schwankungen in seinem Umfeld."
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