Johnson & Johnson profitiert vom Medikamentengeschäft

Der US-Konsumgüter- und Pharmakonzern Johnson & Johnson hat im dritten Quartal Gewinn und Umsatz zweistellig gesteigert. Das lag besonders an Zuwächsen im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Der Gewinn des Konzerns stieg demnach im abgelaufenen Quartal auf 2,3 Mrd. $ von 2,1 Mrd. $ im Vorjahreszeitraum. Das ist ein Plus von 13 Prozent. Der Gewinn je Aktie stieg um 13 Prozent auf 0,78 $ und übertraf damit die Analystenschätzungen um 2 Cent. Der Umsatz nahm den Angaben zufolge um 10,5 Prozent auf 11,6 Mrd. $ zu. Die größten Umsatzsteigerungen verbuchte Johnson & Johnson in der Pharmasparte. Hier legten die Erlöse um 13,4 Prozent auf 5,5 Mrd. $ zu. Wachstumstreiber seien vor allem die Medikamente Risperdal (Psychopharmakum), Duragesic (Schmerzmittel) und Topamax (Epilepsie und Migräne) gewesen. Zuwächse verzeichnete der Konzern auch beim Rheumamittel Remicade, das im Berichtsquartal eine erweiterte Zulassung erhalten hatte.Johnson & Johnson legen vorbörslich an der NYSE 0,5 Prozent auf 55,60 $ zu.

ftd.de, 12.10.2004
© 2004 Financial Times Deutschland



Börsenstand vom 12.10.2004: Johnson & Johnson übertrifft dank Pharmageschäft die Erwartungen

Die Johnson & Johnson, New Brunswick, hat dank eines starken Pharmageschäftes die Erwartungen des Marktes mit ihren Drittquartalszahlen übertroffen. Das Unternehmen berichtete am Dienstag ein um 13% höheres Ergebnis je Aktie als im Vorjahr mit 0,78 USD. Analysten hatten bei dem Konsumgüter- und Pharmahersteller mit einem Ergebnis je Anteilsschein von 0,76 USD gerechnet. Die weltweiten Pharmaumsätze seien um 13,4% auf 5,5 Mrd USD gestiegen, hieß es weiter von dem Konzern. Besonders die starke Entwicklung der Mittel "Risperdal", "Duragesic", "Topamax" und "Remicade" hätten das Umsatzwachstum in dem Bereich angekurbelt.



Börsenstand vom 18.01.05:

Den US-Pharmakonzernen haben im vierten Quartal 2004 zwar die Diskussionen um Cox-II-Hemmer, Rechtsstreitigkeiten und der Wettbewerb durch Nachahmerprodukte zu schaffen gemacht. Dennoch werden die Ergebnisse der meisten Unternehmen über denen des Vorjahres liegen. Die in den nächsten Tagen anstehenden Quartalsergebnisse dürften die Gesellschaften allerdings in "die Guten und die Schlechten" aufteilen, erwartet Mara Goldstein von CIBC World Markets. Von den Guten werde es aber nur wenige geben. Nur bei wenigen Pharmakonzernen zeichneten sich ergebnisstabilisierende Faktoren ab, schreibt sie. Goldstein erwartet nur für Johnson & Johnson ein gutes Schlussquartal. Die Gesellschaft dürfte vom Wachstum bei ihrem atypischen Neuroleptikum "Risperdal", dem Antiepileptikum "Topamax" sowie dem Schmerzmittel "Remicade" profitiert haben.

Quellen: www.handelsblatt.com